Sonntag, 5. April 2009

Romantik (Epoche)

Romantik ( ca. 1798 - 1835)

Woher kommt die Romantik? bzw. Wie kam es zu dieser Epoche?

- Protest gegen die strengen Formen der Klassik
- die Menschen hatten was gegen den Kapitalismus (der sich langsam Entwickelte)
- Resume dessen war das Zurückziehen in die Natur

Merkmale der Romantik:

- Natur zentrales Motiv
- Philosophie wurde groß geschrieben (hat Bedeutung erlangt)
- Natur Symbol für die Verbindung zu Gottes Werk (Gen)
- Natur hat zudem noch die Rolle der Individualität
- Dieses Individualitätsbild wurde auf Menschen übertragen
- Mythen gewannen wieder an Ansehn
- "Naturempfinden"
- Natur als kompletter Gegensatz zum Arbeitsleben (in der Natur sind alle Gleich)
- Menschen hatten somit alle eine Verbindung untereinander, die ersten Gedanken hinsichtlich einer Poesie für das ganze Volk wurden gefasst

Klassik (Epoche)

Klassik
(ca. 1786 - 1832)

Merkmale und Gründe (kein gutes Deutsch):

- Gesellschaft so kaputt, dass man sich eine Utopische Gesellschaft (Fiktion) erschaffen hat.
- Diese Gesellschaft war voll von Wahren, Schönen und Guten geprägt.
- Ziele die dadurch erreicht werden wollten:
1. Vollkommenheit
2. Harmonie
3. Humanität
4. Nächstenliebe

- Eine weitere Meinung in dieser Epoche war, dass der Mensch nur durch das "schöne und gute" zur Vervollständigung (perfekter Mensch [nur gute Ideale...]) gelangt.
- Die Autoren dieser Epoche waren von der Anitke fastziniert und nahmen diese Epoche (der Antike) auch als Vorbild.

- MERKMAL: regelmäßiges Versmaß, durchformte Sprache, kein Krankes o.ä. in der Kunst


=> EINE IDEALISIERUNG VON ALLEM UM AN DEN PERFEKTEN MENSCHEN HERRAN ZU KOMMEN

Sturm und Drang (Epoche)

Sturm und Drang
(ca. 1767 -1790)

Merkmale:

Dramen:
Enden alle mit dem scheitern des Heldes durch die Gesellschaft.
Dieser kann seine Ehre nur durch Mord o.ä. bewahren (wie z.B. in Emilia Galotti)

Lyrik:
Die meisten lyrischen Werke (Gedichte) hatten die Motive der Liebe, der Natur und eine erziehende Wirkung bzw. Absicht/Inhalt.

Nebeninfo:

Diese Zeit wird auch als Geniezeit tituliert (Ghoete, Schiller...)

Aufklärung (Epoche)

Aufklärung
(ca. 1720-1785)

Historischen Hintergründe:

- Bürgertum hatte nichts zu sagen
- Dies war zur Zeit des Absolutismus
- Deutschland war noch in viele kleine Königreiche und Fürstentümer eingeteilt

Haltung/Einstellung dieser Epoche:

- Volk wollte mehr Macht
- verschiedene Stände durften nicht untereinander Heiraten (Bürger zu Büger, Bauer zu Bauer)
- wollten ein Nationalgefüge
- wollten Menschenrechte
- wolten soziale Disparitäten gemindert haben

Merkmale dieser Epoche:

- Alles musste Logisch begründet werden
- Objektivismus (Vernunft und Fortschrittsglaube)
- Altagssprache, einfach gehalten (nicht wie z.B. am franz. Hof)
- Nur am Hofe wurde die Kunst akzeptiert, Volk wurde als minder behandelt (Ablehnung der Werke, welche aus dem Volk resultierten)
- ersten Naturwissenschaftlichen erkentnisse wurden getätigt
- Dichten wurde als Wissenschaft anerkannt


Aufklärung bedarf Toleranz, Diesseitsorientierung, persönliche Rechte und Freiheiten, keine Klassengesellschaften.

Dramenanalyse (Gliederung)

1. Einleitung:

- geschrieben von ... im Jahr ....
- Einordnung in Epoche
- Probleme/Themen der Epoche
- dadruch evt. Überleitung zum Thema des Dramas

2. Analyse des Kontexts

- Inhalt der Szene (evt. Problemdarstellung), wo steht die Szene ( Einordnung wo es im Drama steht)
- Aufbau der Szene (Dramenmodell, welche Funktion diese Szene einnimmt)

3. Analyse der Personen

- Personenkonstellation (soziale/gesellschaftliche Aspekte)
- wie stehen die Personen zueinander
- Handlungsmotive, Vorhaben

4. Analyse des Gesprächs (der Laberrei ;) )


- Gesprächsmotive (Grund für das Gespräch)
- Gesprächsart (Verhör, Streitgespräch, Informationsgespräch...)
- Gesprächsstruktur ( Monolog, Dialog, Dominant, Passiv )
- Gesprächsstrategie: Bitten, Fragen, Befehle...
- Gesprächsschwere: symmetrisch (gut verteilt) ; asymmetrisch (nicht ausgewogen)
- Ende des Gesprächs (Ziel erreicht...? )
- Rhetorische Mittel mit ihrer Funktion

5. Interpretation des Dramenausschnitts

- liegt ein textimmanent Wert vor (durch das Gespräch, wird da das Drama von der Situation verändert)
- Interpretation auf die Zeit = wozu soll das Drama dienen, Kritik?; Lob?

6. Eigene Meinung

- hier könnt ihr euch Austoben :-)
- konntet ihr was mit dem Stück anfangen?
- hat es noch einen (heute) auf die Gesellschaft?



!!!WICHTIG!!!: IMMER ZITATE ANGEBEN (vgl. S. xy, Z. xy "...")

Robert Musil: "Die Verwirrung des Zöglings Törleß" (Roman)

Robert Musil:
"Die Verwirrung des Zöglings Törleß"


Hintergrund im Bezug auf den Autor:

- Musil verbrachte seine Jugend auch in einem Internat
- Musil schrieb dies mit 22 Jahren
- Er war eig. Ingenieur
- Musil war begeistert / beeinflusst von Freuds ansichten

Buch-Eigenschaften:

- Textform: Roman (Entwicklungsroman) der Modernen mit expressionistischen (<= es geht sich um das Indevidium) Mitteln - Geschrieben im Jahr 1906 - Diese Zeit ist von Siegmund Freud und dem Darwinismus geprägt - Übertragbar auf das aristotelisches Dramenmondell - Erzählhaltung: Er/Sie Erzähler (personaler Erzähler) + Gefühlswelt und Gedanken von Törleß (auktorialer [allwissender] Erzähler) - Anfang und Ende des Romans stehen im starken Gegensatz: Anfang: öde / triste Gegend; freudlos / trostlos; gleichgültig (z.B. Bahnhof...) Ende: Törleß als Erwachsener, kühle Gelassenheit -> zur Form ROMAN: dies Zeigt die Entwicklung von Personen; Auseinandersetzung zwischen Individium / Welt / Gesellschaft / Moral

Thematik des Buches:

- Identitätsstörung (Törleß, da er noch nicht weiß, wer er ist)
- Pupertives verhalten
- Kontrast zwischen Militärerziehung (Internat) und normaler Jugend

=> BESONDERHEIT: die Darstellung von Sexualität war 1906 ein Tabuthema!!!

Äußere Umstände:

- militärische Erziehung
- Buch hatte Probleme bei der Veröffentlichung, weil es realistisch war

Epoche-Moderene (auf das Buch bezogen):

- Darstellung vom Schmerzhaften und hässlichen (Quälen Basinis)
- Mythen haben an bedeutung verloren
- Städte sind der Mittelpunkt (Bürgertum, Militär), vorranschreiten der Industrialisierung der Natur (triste Umgebung bsp. Bahnhof)

Musils schreib Theorien:

- Interesse an der Darstellung (Kranke...) ausschließlich im künstlerrischen Sinn
- Krank <-> Gesund = man muss beide Seiten kenn um ein vertieftes Wissen zu bekommen
- Wissenschaft stellt allg. Fakten dar = Kunst den Einzelfall
- das Unanständige (die Schwulen-Sachen) dienen nur der Kunst, nicht zur Befriedigung von Bedürfnissen

Musils Problem mit der Kunst und der Philosophie:

Kunst = Oberflächliche Darstellung = erreicht jeden Leser
Philosophie = Tiefgründige Darstellung = erreicht Leser oft nicht

Musil wollte jedoch jeden Erreichen und zumal auch das Tiefgründige Darstellen.


Inhalt/Handlung des Romans (keine Reinschrift):

Musil beschreibt Entwicklung eines Schülers in einem Internat. Dies liegt auf dem Land. Zeitspanne: Eintritt ins Internat -> Austritt aus dem Internat. Törleß und 2 weitere Schüler erwischen Basini beim stehlen. Sie quälen ihn statt ihn zu Melden, da er wenn er ausgeschlossen wird keine Zukunft hat. Dieses Quälen geschieht durch Bestrafungen -> primär auf psyschicher Ebene. Dieser zerbricht irgendwann daran und tritt freiwillig aus. Der Roman steht im starken Kontrast mit der Gefühlswelt und den Anschauungen eines normalen Teenangers

Personen im Roman:

Basini:
Noob, welcher einen Diebstahl begangen hat und in der Schuld von Reiting, Beineberg und Törleß steht. Er ist Schwul und hat ein eher weibisches Wesen und Erscheinungsbild

Reiting:
Solide, bürgerliche Seite, Militärische geprägt.

Beineberg:
Begeistert von anderen Weltansichten, Religionen.

Törleß (Vorname nicht bekannt):
An der Denkweise der Menschen interessiert. Hinterfragt immer alles, da er von allem ein tieferes Verständnis bekommen möchte. Eig. Verwirrung dadurch, dass er sich nicht alles erklären kann.

Evt. Interessant Hintergrundinfo:

Siegmund Freud Modell =
Über Ich (Gewissen)
Ich (Ausführung, Abwägung, was dominiert)
Es (keine Moralvorstellung, schlechter Einfluss, die Verführung)

Rhetorische Mittel (Formale Dinge)

Die Rhetorischen Mittel, welche man kennen muss/sollte:

Anapher <> Selbe Anfänge
Ellipse <> unvollständiger Satz
Hyperbel <> sehr strake Übertreibung
Ironie <> unwahre Behauptung
Klimax <> 3 gliedriege Steigerung (siehe Malboro Kippen)
Metapher <> Bedeutungsübertragung
Neologismus <> Wortneuschöpfung
Personifikation <> Vermenschlichung
Rhetorische Frage <> scheinbare Frage
Symbol <> Sinnbild